Alkoholfahrt von Céline Amaudruz

"Wenn man mit 2 Promille noch autofahren kann, hat man dann ein Alkoholproblem?"

Oktober 19, 2026 - Lesezeit: 14 Minuten

Bundesräte müssen unabhängig sein, dürfen nicht abhängig sein. Alain Berset machte sich erpreßbar mit seinen zahlreichen Sex-Eskapaden. So setzte Tigrillo (so sein Deckname) schließlich in einem bekanntgewordenen Fall sogar die Sonderheit Tigris auf eine Frau an, gegenüber der er sich erpreßbar gemacht hatte.

Nun gibt eine neue Bundesratskandidatur zu reden. Céline Amaudruz´ Alkoholfahrt sorgt wegen ihrer Kandidatur nahezu täglich für Schlagzeilen.

Ein Taxifahrer beobachtete 2016 ihre Fahrweise und meldete der Polizei, daß sie in Zickzack-Linien fuhr. Er und folgte ihr. Sie touchierte vor dem Uno-Flüchtlingshochkommissariat das Trottoir.

Es fragt sich, wie ist das einzuordnen. Walliser Zeitung hat KI dazu befragt. Hier die Frage und die Antwort.

Walliser Zeitung fragt, KI antwortet

Frage an Google-KI:

"Wenn man mit 2 Promille noch autofahren kann, hat man dann ein Alkoholproblem?"

Antwort Google-KI:

"Ja, wer mit 2,0 Promille noch in der Lage ist, ein Auto zu steuern, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein schwerwiegendes Alkoholproblem.
Bei einem Menschen ohne extreme Alkoholtoleranz führt ein Blutalkoholwert von 2,0 Promille zu schweren Koordinationsstörungen, massiven Sprach- und Sehstörungen (wie Doppelbildern) und deutlichen Ausfallerscheinungen. Wer bei diesem Wert noch scheinbar kontrolliert ein Fahrzeug bedienen kann, zeigt eine hochgradige Gewöhnung an extreme Alkoholmengen. Der Körper hat gelernt, die massiven Giftwirkungen des Alkohols zu kompensieren – ein klassisches Leitsymptom einer fortgeschrittenen Alkoholabhängigkeit oder eines chronischen Alkoholmissbrauchs. [1]
Medizinische und psychologische Einordnung
    • Fehlende Alarmzeichen: Dass die typischen Ausfallerscheinungen ausbleiben, ist kein Zeichen von „Trinkfestigkeit“ im positiven Sinne, sondern ein medizinisches Warnsignal. Die Toleranzentwicklung verschleiert die tatsächliche Beeinträchtigung des Gehirns und des Reaktionsvermögens.
    • Diagnostisches Kriterium: In der Medizin und Suchtpsychologie ist diese enorme Giftfestigkeit eines der klarsten Indizien dafür, dass das Konsumverhalten die Schwelle zur chronischen Erkrankung überschritten hat.

Rechtliche Konsequenzen im DACH-Raum
Unabhängig von der individuellen Wahrnehmung oder Fähigkeit gilt man im Strassenverkehr rechtlich als absolut fahruntauglich. Die Strafen bei solchen Werten sind drastisch:
Land Rechtliche Einordnung ab 1,1 bzw. 2,0 Promille Massnahmen & Konsequenzen
Schweiz Qualifizierte Fahrunfähigkeit (bereits ab 0,8 ‰) Geld- oder Freiheitsstrafe, obligatorischer Führerausweisentzug (id.R. unbestimmte Zeit bei begründetem Verdacht auf Sucht) und zwingende verkehrsmedizinische Fahreignungsabklärung.
Deutschland Absolute Fahruntüchtigkeit (bereits ab 1,1 ‰)

Strafbefehl (Geldstrafe oder Freiheitsstrafe), Entzug der Fahrerlaubnis und eine zwingende MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) wegen begründeter Zweifel an der Fahreignung.

Österreich Schwere Alkoholisierung (bereits ab 1,6 ‰) Hohe Geldstrafe, mindestens 6 Monate Führerscheinentzug, verkehrspsychologische Untersuchung (VPU) und amtsärztliches Gutachten.

Selbst wenn man sich subjektiv "fit" fühlt: Die Reaktionszeit ist bei 2,0 Promille objektiv massiv verlängert und das Unfallrisiko extrem erhöht. [1, 2]

Besteht dieser Verdacht für Sie selbst oder für jemand anderen in Ihrem Umfeld? Ich kann Ihnen diskrete Anlaufstellen, Beratungsangebote oder Informationen zum Ablauf einer verkehrspsychologischen Begutachtung heraussuchen.

Diese Aussagen dienen lediglich Informationszwecken. Für medizinische Beratung oder eine Diagnose solltest du dich an einen Experten wenden."

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