Dornach beschließt neue Verwaltungsöffnungszeiten ab 2027, plant Schulraum mit und ohne Leistungszug P und prüft Verkehrsmaßnahmen am Birsweg.

Beschlüsse des Gemeinderats von Dornach

Neue Öffnungszeiten der Gemeinde Dornach +++ Keine Fusion mit Gempen gewünscht

Dornach beschließt neue Verwaltungsöffnungszeiten ab 2027, plant Schulraum mit und ohne Leistungszug P und prüft Verkehrsmaßnahmen am Birsweg.

Oktober 15, 2026 - Lesezeit: 7 Minuten

Der Gemeinderat Dornach hat an seiner Sitzung vom 12. Oktober 2026 mehrere wichtige Beschlüsse gefaßt. Im Mittelpunkt standen die neuen Öffnungszeiten der Verwaltung, die Finanzplanung, die Straßenbeleuchtung sowie die künftige Schulraumplanung. Auch Verkehrsmassnahmen am Birsweg und die Frage einer möglichen Gemeindefusion waren Thema.

Neue Öffnungszeiten der Gemeinde Dornach

Ab dem 1. Januar 2027 gelten in Dornach neue Öffnungszeiten für die Gemeindeverwaltung. Diese ist künftig am Montag und Dienstag sowie am Freitag jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Und am Montag, Dienstag und Donnerstag am Nachmittag für 2 Stunden von 14 bis 16 Uhr. 

Termine außerhalb der Öffnungszeiten können weiterhin individuell vereinbart werden.

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

08:30 – 11:30

08:30 – 11:30

   

08:30 – 11:30

14:00 – 16:00

 

14:00 – 16:00

14:00 – 16:00

 

Schulraumplanung mit und ohne Leistungszug P

Ein weiteres Thema war der Austausch mit dem Kanton Basel-Landschaft zum Leistungszug P der Sekundarschule. Der Gemeinderat nahm sowohl die Berichterstattung über den Austausch als auch das entsprechende Schreiben der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft zur Kenntnis. Für die Schulraumplanung am Bruggweg soll nun eine Variante mit und eine ohne Leistungszug P erarbeitet werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, beide Möglichkeiten sowohl bei der Ausarbeitung des Raumprogramms als auch bei der anschließenden Machbarkeitsstudie zu berücksichtigen. Damit sollen die unterschiedlichen Szenarien in die weitere Planung einfließen.

Investitionen und Finanzplanung

Auch die finanzielle Zukunft der Gemeinde stand auf der Tagesordnung. Der Gemeinderat verabschiedete das Budget der Investitionsrechnung 2027 zuhanden der Gemeindeversammlung und legte die Parameter für den Finanzplan 2027 bis 2031 fest. Zudem genehmigte er die Mehrjahresinvestitionsplanung für die Jahre 2027 bis 2036. Die Finanzverwaltung wurde beauftragt, die entsprechenden Erläuterungen für die Gemeindeversammlung auszuarbeiten. Konkrete Investitionen beschloß der Gemeinderat ebenfalls: Die Belagsarbeiten im Werkhof wurden an die Albin Borer AG vergeben. Für die Sanierung von mindestens 1030 Quadratmetern gilt ein Kostendach von 75.000 Franken einschließlich Mehrwertsteuer. Zudem stimmte der Gemeinderat dem Kauf eines Ersatzfahrzeugs für die Wasserversorgung zu. Beschafft wird ein Isuzu D-MAX B-Strong AT 8G 2.2Di mit Brücke, Ladekran und Werkzeugbox. Die Kosten belaufen sich auf 99.885,50 Franken einschließlich Mehrwertsteuer.

Neue Regelung für die Straßenbeleuchtung

Dornach paßt auch den Betrieb der öffentlichen Beleuchtung an. Auf Busstrecken bleibt die Beleuchtung während der ganzen Nacht eingeschaltet, wird jedoch gedimmt. Bis 22 Uhr beträgt die Lichtleistung 80 Prozent, zwischen 22 und 5 Uhr 50 Prozent. Ab 5 Uhr bis zum Ausschalten leuchten die Lampen wieder mit 80 Prozent. Auf den übrigen Straßen ist eine weitergehende Reduzierung vorgesehen. Bis 22 Uhr beträgt die Lichtleistung 50 Prozent. Zwischen 22 Uhr und 1.30 Uhr wird sie auf 20 Prozent reduziert und bei Bewegung auf 50 Prozent erhöht. Von 1.30 bis 4.30 Uhr ist eine Nachtabschaltung vorgesehen, wobei die Beleuchtung bei Bewegung mit 20 Prozent eingeschaltet wird. Ab 4.30 Uhr bis zum Ausschalten beträgt die Lichtleistung wieder 50 Prozent. Damit unterscheidet die Gemeinde künftig zwischen Busstrecken, auf denen die Beleuchtung durchgehend gewährleistet bleibt, und den übrigen Straßen, auf denen die Beleuchtung in den Nachtstunden stärker reduziert wird.

Verkehrsmaßnahmen am Birsweg werden geprüft

Am Birsweg im Bereich Glungge sollen mögliche Verkehrsmaßnahmen geprüft werden. Der Gemeinderat beauftragte die Bauverwaltung, die Machbarkeit einer Begegnungszone zu untersuchen. Als Alternative soll auch ein Fahrverbot für Autos und Motorräder geprüft werden. Ein endgültiger Entscheid über die künftige Verkehrsregelung ist damit noch nicht gefallen.

Keine Beteiligung an Fusionsstudie

Schließlich befaßte sich der Gemeinderat mit der künftigen Gemeindelandschaft. Er beschloß, am Zielbildprozeß «Gemeindelandschaft 2035» des Amts für Gemeinden des Kantons Solothurn mitzuwirken. Einen Antrag der Einwohnergemeinde Gempen lehnte er hingegen ab. Gempen hatte Dornach eingeladen, sich an einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie zur Prüfung einer Gemeindefusion zu beteiligen. Dornach wird sich somit nicht an dieser Studie beteiligen. Weiter beschloß der Gemeinderat ein Antwortschreiben an die Rechnungsprüfungskommission der Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon im Zusammenhang mit der Verfahrensprüfung im Bereich Sozialwesen. Die Beschlüsse zeigen die thematische Breite der aktuellen Gemeindearbeit: Neben konkreten Investitionen und Anpassungen im Verwaltungsalltag stehen langfristige Fragen zur Schulraumplanung, zur öffentlichen Infrastruktur und zur Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden im Mittelpunkt.

(pd, rm, ki) 

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