Kantonspolizei Solothurn veröffentlicht Radarstandorte weiterhin
Grenchen, Solothurn und Olten sowie in Winznau mit Radarstationen und Autobahnen ebenfalls
September 6, 2026 - Lesezeit: 2 Minuten
Die Kantonspolizei Solothurn führt die Veröffentlichung der Standorte stationärer und semistationärer Geschwindigkeitsmeßanlagen nach Abschluß des dreijährigen Pilotprojekts weiter.
Seit Juli 2022 veröffentlicht die Polizei Kanton Solothurn die Standorte ihrer stationären und semistationären Geschwindigkeitsmeßanlagen. Grundlage dafür war ein parlamentarischer Auftrag. Gleichzeitig wurde die Veröffentlichung im Rahmen eines auf drei Jahre angelegten Pilotprojekts evaluiert.
Im Rahmen der Evaluationsphase wurde die Veröffentlichung der Radarstandorte für einen Zeitraum von rund einem Jahr ausgesetzt. Die inzwischen abgeschlossene Evaluation zeigt, daß die Veröffentlichung der Radarstandorte weder auf das Fahrverhalten noch auf das Unfallgeschehen statistisch nachweisbare Auswirkungen hat. Gleichzeitig trägt die Veröffentlichung zur Transparenz bei und entspricht einem Informationsbedürfnis der Bevölkerung.
Der damit verbundene administrative Aufwand für die Polizei ist gering. Der Regierungsrat hat aufgrund der Ergebnisse entschieden, die Frage einer Weiterführung künftig der Polizei Kanton Solothurn im Rahmen ihrer operativen Zuständigkeit zu überlassen.
Die Polizei hat entschieden, an der bisherigen Praxis festzuhalten. Die Standorte der stationären und semistationären Geschwindigkeitsmeßanlagen werden somit ab heute wieder unter so.ch/radar veröffentlicht. Drei Arten von Geschwindigkeitsmessanlagen im Kanton Solothurn: Stationäre Meßanlagen sind zum einen im Auftrag des Bundesamtes für Straßen (ASTRA) auf den Autobahnen A1 und A5 installiert.
Zum anderen befinden sie sich innerorts in den Städten Grenchen, Solothurn und Olten sowie in Winznau; die allermeisten sind mit einer Rotlichtüberwachung kombiniert.
Die semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen werden eine gewisse Zeit, meist mehrere Tage, zur Kontrolle besonders unfallträchtiger oder aus anderen Gründen besonders kritischer Orte (beispielsweise Kindergärten, Schulhäuser) installiert. Die mobilen Messanlagen sind innert kürzester Zeit einsetzbar und erlauben der Polizei einen flexiblen, ereignis- und lageabhängigen Einsatz. Die Standorte mobiler Messanlagen werden unverändert nicht veröffentlicht.

Kommentare
No comments yet. Be the first to comment!