Susanne Sahli und die Wahlen in Grenchen: Thomas Baumann kritisiert einen als Paid Content veröffentlichten Leserbrief auf soaktuell.ch.

Solothurner Stadtpräsidentenwahl wird immer absurder

Unterstützer von Susanne Sahli mit gekauften Leserbriefen

Susanne Sahli und die Wahlen in Grenchen: Thomas Baumann kritisiert einen als Paid Content veröffentlichten Leserbrief auf soaktuell.ch.

September 23, 2026 - Lesezeit: 2 Minuten

Eine Kolumne von Thomas Baumann

Immer wenn man denkt, es gehe nicht mehr tiefer, geht es noch einmal tiefer. Auch das ist der Grenchner Politbetrieb.

Die Kandidaten Susanne Sahli will bekanntlich nicht reden. Schön gar nicht mit dem Gegenkandidaten. Und offenbart damit ein ziemlich sonderbares Politikverständnis.

Dass man für sie die Werbetrommel führt, scheint ihr da deutlich mehr zu behagen.

So zum Beispiel im Gratis-Anzeiger soaktuell.ch: «Susanne Sahli zur Stadtpräsidentin von Grenchen wählen» steht da in grossen Lettern.

Bemerkenswert, dass da eine Publikation sich so offen für einen Kandidaten ausspricht. Doch wer hat diesen ‹Leitartikel› verfasst? Den Namen liest man ganz am Ende: «Ernst Müller, dipl.Ing, Grenchen».

Und noch etwas liest man: «Dieser Artikel ist "paid content".»

Oder auf gut deutsch: Ein Leserbrief, für den der Verfasser der Zeitung noch Geld bezahlen musste.

Hat das Susanne Sahli wirklich nötig? Dass die Unterstützer von Susanne Sahli sich gar mit gekauften Leserbriefen behelfen müssen, spricht Bände...

https://www.soaktuell.ch/post/susanne-sahli-zur-stadtpraesidentin-von-grenchen-waehlen

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