Zweiter Baustellen-Apéro gibt Einblick in die Stadtteilverbindung Olten
Stadtteilverbindung zwischen Olten-Hammer und dem Quartier Olten-SüdWest schreitet voran
November 8, 2026 - Lesezeit: 3 Minuten
Wie wird unter laufendem Eisenbahnverkehr gebaut und welche Herausforderungen stellt der Betonbau? Diesen Fragen widmet sich der zweite Baustellen-Apéro zur neuen Stadtteilverbindung zwischen Olten Hammer und Olten SüdWest. Der Anlass findet am Donnerstag, 26. November 2026, statt. Seit dem Spatenstich im vergangenen Mai laufen die komplexen und langfristig angelegten Bauarbeiten für die neue Stadtteilverbindung zwischen Olten-Hammer und dem Quartier Olten-SüdWest.
Das Grossprojekt soll die beiden Stadtteile besser miteinander verbinden und insbesondere für den Fuss- und Veloverkehr eine wichtige neue Verbindung schaffen. Wie angekündigt, organisiert die Stadt Olten regelmässig Baustellen-Apéros, um die interessierte Bevölkerung über den Fortschritt und die Herausforderungen des Bauvorhabens zu informieren. Dabei besteht auch die Möglichkeit, den anwesenden Fachleuten Fragen zu stellen.
Betonbau und Arbeiten unter Bahnbetrieb
Der zweite Baustellen-Apéro findet am Donnerstag, 26. November 2026, um 18 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen die Themen Beton und Bauen unter laufendem Eisenbahnverkehr. Treffpunkt ist vor dem Bloomell Coffeehouse. Um 18.30 Uhr folgt ein kurzer Fachvortrag von rund 20 bis 30 Minuten. Anschliessend bleibt Zeit für Fragen und den persönlichen Austausch. Die Veranstaltung endet um 20 Uhr. Interessierte können sich bei der Baudirektion der Stadt Olten unter baudirektion@olten.ch anmelden. Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt.
Wichtige Verbindung für zwei Stadtteile
Die neue Stadtteilverbindung Hammer soll das Stadtzentrum mit dem Bahnhof Hammer und dem Entwicklungsgebiet Olten SüdWest verbinden. Sie schafft einen direkten Zugang zu den Bahnperrons und stärkt die Fuss- und Veloverbindungen innerhalb der Stadt. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Bestandteil der geplanten schnellen und sicheren Veloverbindung vom Bornfeld bis zum Hauptbahnhof Olten. Das Projekt ist eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Erschliessung und Entwicklung von Olten SüdWest. Davon profitieren auch die Quartierentwicklungen auf beiden Seiten der Stadt. Eine besondere Gelegenheit für die Umsetzung bietet sich durch das parallel geplante SBB-Multiprojekt «Substanzerhalt Olten Hammer». Dieses umfasst Investitionen von rund 75 Millionen Franken für die Erneuerung der Bahninfrastruktur. Die zeitliche Abstimmung der beiden Vorhaben ermöglicht es, Synergien zu nutzen und die Stadtteilverbindung effizient zu realisieren.
Finanzierung durch Stadt, Grundeigentümerin und Partner
Im März 2024 hat das Oltner Stimmvolk einen Bruttobaukredit von 24,663 Millionen Franken mit einer Kostengenauigkeit von plus/minus 20 Prozent bewilligt. Davon entfallen voraussichtlich rund 2,7 Millionen Franken an neuen Kosten auf die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler der Stadt Olten. Den grössten Finanzierungsanteil übernimmt die Grundeigentümerin mit 16,21 Millionen Franken. Weitere Beiträge stammen aus dem Agglomerationsprogramm mit rund 3 Millionen Franken sowie von den SBB mit rund 1,2 Millionen Franken. Zusätzlich hat die Einwohnergemeinde bereits Planungskredite in der Höhe von 1,6 Millionen Franken bewilligt.
Provisorische Eröffnung Ende 2028 geplant
Die provisorische Eröffnung der Stadtteilverbindung ist für Ende 2028 vorgesehen. Die Arbeiten der SBB zur Erneuerung der Gleisanlagen und Perrons werden voraussichtlich noch bis Ende 2031 andauern. Für die Unterführung und die umliegenden Strassen sollten während dieser Zeit jedoch keine grösseren Einschränkungen mehr zu erwarten sein. Mit den regelmässigen Baustellen-Apéros bietet die Stadt Olten der Bevölkerung die Gelegenheit, das Bauvorhaben aus nächster Nähe kennenzulernen und sich über die verschiedenen Bauphasen zu informieren.
(pd, ki)
(Foto: Die Visualisierung zeigt die Unterführung des städtischen Projekts «Stadtteilverbindung Olten Hammer» mit Blick in Richtung Südwesten. Über sie gelangen Reisende künftig mit Treppen und je einem Lift zum Mittelperron und zum Bahnhofsgebäude. © Dome Visual.)

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